Bernd Kolb gilt weltweit als Visionär, als jemand, dessen Blick und Vorstellungskraft weit in die Zukunft reicht.

Die Wirtschaftswoche nannte ihn einst den „Kolumbus des Cyberspace“. Er entwickelte die erste kommerzielle Website Deutschlands und wurde für seine vielen Innovationen international mit Auszeichnungen überhäuft. 1999 führte er die erste Internetfirma in Europa erfolgreich an die Börse, wurde zum „deutschen Unternehmer des Jahres“ gewählt und wechselte dann 2005 als Vorstand für Innovation zur Deutschen Telekom.

Eine Begegnung mit Al Gore im Jahr 2006 weckte sein Interesse am Thema „Nachhaltigkeit“, in dem er als Innovationsmanager sofort erkannte, dass es eine fundamentale Erneuerung unserer Wirtschafts- und Finanzsysteme braucht, um die Zukunft unserer globalen Gesellschaft ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig zu gestalten. 2007 verließ er daraufhin die Deutsche Telekom und arbeitete jahrelang als Change-Agent, Berater, Publizist und Speaker.

2010 gründete er den Club of Marrakesh, ein globales Netzwerk von Vor- und Querdenkern, die er in seinem von ihm renovierten Stadtpalast in Marrakesch versammelte, um Neues zu ersinnen. Nach 2 Jahren intensivem Engagements wurde ihm klar, dass es mit Denken allein nicht getan ist. Er musste sich eingestehen, dass mit den Mitteln der Aufklärung und dem Appell an die Vernunft der Global Leaders durch die Resistenz der etablierten Systeme keine Veränderung zu erzielen ist. So kam er zu dem Schluss, dass es uns nicht an Wissen, sondern an Weisheit im Umgang mit unserem (besseren) Wissen fehlt. Aber wie findet man Weisheit?

2012 startete er die WISDOM JOURNEY. Er begab sich auf die Spurensuche nach den ältesten Weisheitslehren der Menschheit. Sein Weg führte ihn 5 Jahre lang quer durch Asien, an die dortigen Quellen der östlichen Philosophie. Seine mehr als 10.000 Kilometer lange Reiseroute führte ihn durch Indien, Nepal, China, Burma, Thailand, Kambodscha bis nach Indonesien, wo er heute lebt.

Er traf auf die vielleicht letzte Generation von Meistern, die noch im Besitz des alten, traditionellen Wissens um die Praktiken und Rituale sind, die zur höchsten Stufe des menschlichen Bewusstseins führen. Aber mit westlichem Verstand war es unbegreiflich, was ihm begegnete. Seine Wissbegier brachte ihn an seine psychischen und körperlichen Grenzen. Nach wenigen Monaten gab er sein Vorhaben auf und löschte all seine bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Aufzeichnungen. Enttäuscht ging er zurück nach Deutschland. Doch seine Reise sollte erst in diesem Moment beginnen.

Er musste sich erst von seinen Absichten und Vorstellungen befreien, um sich wirklich zu öffnen. Und er wurde mit offenen Armen und Herzen empfangen. Von seinen unbeschreiblichen Erfahrungen machte er Fotografien- von den Menschen, die ihm auf seiner WISDOM JOURNEY die verborgene Schatztruhe der menschlichen Weisheit geöffnet haben.

2015 veröffentlichte er den ersten Teil seines fotopoetischen Werks ATMAN. Intensive Portraits in den Augenblicken höchsten Gewahrseins. Bilder, mit denen man selbst die Allverbundenheit erleben kann, die sich im höchsten Bewusstsein offenbart. Das Buch kletterte binnen kurzer Zeit auf die Nr. 1 der Amazon-Fotobuch-Bestenliste und die im Jahr 2016 konzipierte ATMAN-Ausstellung in Berlin begeisterte viele tausend Menschen aus aller Welt.

Begleitend begann Bernd Kolb mit seinen „WISDOM TALKS“, in denen er seine Erfahrungen mit der Praxis der uralten Weisheitslehren mit einem zunehmend wachsenden Publikum teilte.

2017 erschien mit BRAHMAN der untrennbare, zweite Teil seiner Fotokunst. Die dazugehörige Ausstellung führte noch mehr Besucher nach Berlin als im Jahr zuvor. Beide Bücher versteht er als Werkzeuge, als eine neue Art des Yoga, mit der bei entsprechender Öffnung des Geistes möglich ist, beim kontemplativen Betrachten eine berührende Erfahrung zu machen. Sehen ohne zu Schauen.

Um in die Tiefe der alten Weisheitslehren einzutauchen, bietet Bernd Kolb nunmehr in seinem ersten Ganztages-Workshop, dem WISDOM DAY an. Er zeigt „Wege zur Weisheit“ auf, so, wie sie auch ihm eröffnet wurden. Viele seiner Wegbegleiter haben ihn dazu ermuntert, dies so zu tun, wie dies von Generation zu Generation über Jahrtausende hinweg überliefert wurde. Auf eine für den westliche Verstand geeignete Art und Weise, ohne an Reinheit und Intensität zu verlieren. Es ist pure Inspiration, die verschiedene Wege aufzeigt, wie man die eigene Wahrheit findet, die tief in jedem von uns verborgen ist. Weisheit wird aus Wahrheit geboren.

Der WISDOM DAY ist also kein Seminar, in dem vorgefertigtes Wissen verkauft wird. Es geht vielmehr um eine Erfahrung, die sich an diesem Tag mit Raum und Zeit entfaltet. Man braucht kein Vorwissen, es ist sogar eher von Vorteil, wenn man seine Vorurteile und alles, was man zu wissen glaubt, an diesem Tag zuhause lässt. Er findet in einem kleinen Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, damit auch die Verbindung enstehen kann, die es braucht, um auch jenseits von Worten in einen Dialog zu gehen.

Bettina Sahling, Herausgeberin des Online-Magazins Newslichter.de, schreibt:

„Wie redet man über Dinge und Erfahrungen, die eigentlich jenseits der Worte liegen? Bernd Kolb öffnet die Räume dafür. So nimmt er den Satz: „Du bist so viel mehr als Du denkst“, setzt sich auf die schlichte Bühne und wartet, dass die Worte aus ihm kommen. Man spürt den geübten Redner und doch sind es gerade die Pausen zwischen den gesprochenen Worten, die unseren Geist anregen und das Bewusstsein erheben. 

So entsteht ein Raum zwischen dem Vortragenden und den ZuhörerInnen, in dem wir uns Er-Innern und unsere Gedanken zu Visionen werden können. Visionen und Inspirationen von einem Leben jenseits des „Haben wollens“, jenseits der Irrwege der Wissensgesellschaft, die alles erklären will und doch am Ende das Wichtigste nicht erklären kann. Wir bekommen Anregungen zum einfach Sein, zur Verbindung mit dem großen Ganzen, zur All-Einheit. Dieser Raum der Verschmelzung, in der das Ich und Du, die Welt und das Universum nicht mehr zu trennen sind. Wahrhaftigkeit, die im Jetzt entsteht. Es geschieht Heilung, die in Stille endet. Danke Bernd Kolb für dieses Erlebnis.“